Die historische Seite der Feuerwehr kennenlernen

Feuerdrachen besuchten das Feuerwehrmuseum in Birstein-Untersotzbach

Das Jahr 2017 neigte sich dem Ende zu und uns Betreuern war klar, dass wir den Kindern zum Abschluss ein kleines Highlight bieten wollten. Auch vor dem Hintergrund, dass 5 Kinder in die Jugendfeuerwehr übergeben werden sollten. Bereits am Bahnhofsfest 2017 wurden die Betreuer angesprochen, ob die Feuerwehr nicht einmal der Feuerwehrscheune Birstein einen Besuch abstatten wolle. Man sei das einzige Museum seiner Art im ganzen Main-Kinzig-Kreis. Da war den Betreuern klar: Da lohnt sich ein Ausflug!

Nachdem uns der Verein die Finanzierung des Ausflugs ermöglicht hatte, fuhren wir mit dem MTF der Glauberger Feuerwehr, einem Privat-PKW und 7 von 10 Kindern los. In Birstein-Untersotzbach angekommen, wurden wir vom Museumschef und gleichzeitigem Vereinsvorsitzenden Süren Reifschneider begrüßt.
Das Museum befindet sich auf seiner privaten Hofreite. Da das Wetter nicht mitspielte, begann die Erkundung direkt in der trockenen Scheune. Auf jedem Quadratzentimeter befinden sich Feuerwehrausrüstungsgegenstände. Angefangen vom Löscheimer aus Flachs, über eine riesige Feuerwehrleiter, deren Räder 1,8 m hoch sind, Schutzkleidung in allen Variationen, bis zum Löschaufsatz eines Panthers, dem ehemaligen Löschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr Frankfurt.Und noch unendlich viel mehr.
Die Kinder, und auch wir Betreuer, kamen aus dem Staunen nicht mehr hinaus. Süren erklärte uns mit Engelsgeduld die Gegenstände und die Kinder durften alles anfassen und auch ausprobieren. Als wir dachten, das war es jetzt, ging er mit uns in ein anderes Gebäude und dort befand sich Funktechnik in allen Variationen, von den Anfängen bis zu den neuesten Modellen, persönliche Schutzausrüstung der neuesten Generation und auch Feuerwehr-Exponate aus dem 2. Weltkrieg. Auch hier war Anfassen explizit erlaubt. Natürlich musste der neueste Feuerwehrhelm aufgesetzt werden. Auch die ausgestellten Modellautos, alle im H0-Maßstab wurden bewundert. Alle Beteiligten waren restlos begeistert.
Zum Abschluss erhielten wir von Süren noch ganz viel Material, das wir in der Wintersaison noch bearbeiten werden. Um die dann doch knurrenden Mägen noch zu beruhigen, kehrten wir noch in einem Schnellrestaurant ein und alle Kinder bekamen noch eine Krone.

Wir bedanken uns bei Süren Reifschneider für die tolle Führung!

 

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